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50 % des Endverkaufspreises von Pellets sind Transportkosten, transportiert wird mit Dieselfahrzeugen. Wenn also der Ölpreis steigt, steigt auch der Pelletpreis. Eine kleine Rechnung: 1 Pumpfahrzeug mit Heizöl transportiert 30.000 Liter Heizöl, das entspricht umgerechnet 90.000 kg Pellets und dafür werden sechs Pumpfahrzeuge benötigt, der Verkehr also versechsfacht. Wenn der Rohstoff Holz nicht dort pelletiert wird wo er anfällt, was in der Regel der Fall ist, hat dies auch Transportaufwand zur Folge. Billige Abfallhölzer aus Osteuropa und Russland verschärfen die Situation. Pellets sind also kein lokaler Brennstoff. Die Energiebilanz des Pellets wird auch durch die Produktion verschlechtert. Allein der elektrische Strom für die Pressen muss mit 3,4 % angesetzt werden, Erhitzung vor und Kühlung nach dem Pressvorgang kosten weitere 4 %. Der Staubanteil ist entscheidend für eine saubere Verbrennung und wird nur für den Zustand im Werk angegeben. Wie viele Pellets beim Transport und dem Einblasen zerbrechen und durch Abrieb Staub bilden hängt von der Qualität und den zugemischten Bindemitteln ab. |
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